Wie interpretiert die zeitgenössische Kunstszene eines Kontinents die Themen Umwelt- und Klimaschutz? Gibt es geografisch geprägte Perspektiven auf die drängenden Herausforderungen unserer Zeit? Was gefährdet wo in dieser Welt die Schöpfung - Sintfluten, extreme Hitze oder Plastikmüll? Oder gibt es gar keine Krise?
Sechs thematisch aktuelle Kunstwerke aus Afrika, Asien, Europa, Nordamerika, Südamerika und Ozeanien repräsentieren jeweils ihren Kontinent und eröffnen einen Diskurs, der gängige Klischees ins Wanken bringt. Diese globalen Dynamiken, die die Bedeutung von Umweltverantwortung und sozialer Gerechtigkeit betreffen, spiegeln auch die Selbstverpflichtung der katholischen Kirche wider, wie sie in der Enzyklika Laudato si zur Schöpfungsverantwortung formuliert ist. Verschiedene Kunstgenres verdeutlichen eindrucksvoll die anhaltende Relevanz der im päpstlichen Rundschreiben behandelten Themen – insbesondere den Kontrast zwischen privilegierten und benachteiligten Lebenswelten. Eine künstlerische Auseinandersetzung mit globalen Herausforderungen und der Rolle der Kirche.
Öffentliche Führungen: 18. Juli – 31. Nov. 25, Freitags um 15:30 Uhr
Gruppenführungen buchbar im Online-Shop oder unter domus@erzbistum-bamberg.de
Veranstaltungsort: Diözesanmuseum, Domplatz 5, 96049 Bamberg
Veranstalter:
Diözesanmuseum Bamberg
(Im Diözesanmuseum werden Kunstschätze aus dem Bamberger Dom und der gesamten Diözese gehütet. Die aus der Zeit der Bistumsgründung (1007) durch Kaiser Heinrich II. und seine Gemahlin Kunigunde erhaltenen Kaisermäntel wie auch der Ornat aus dem einzigen Papstgrab nördlich der Alpen machen das Museum zu einem Schatzhaus von Weltformat. Weitere hochrangige Objekte der Goldschmiedekunst, Pretiosen aus Elfenbein, Email und Bergkristall sowie Gemälde und
Skulpturen aus der Zeit vom Hochmittelalter bis zur Gegenwart runden die Sammlung ab und bringen dessen Bedeutung zum Ausdruck. Werke bekannter Künstler wie Veit Stoß, Justus Glesker, Matthäus Merian d. J., Joachim Sandrart, Johann Joseph Scheubel d. J., Ferdinand Tietz und Marino Marini locken zu einem Museumsbesuch.)
Kontakt: www.dioezesanmuseum-bamberg.de
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