Reminiszenzen an eine Zeit, in der die Eiskugel noch 50 Pfennig oder Cent kostete, Twix noch Raider hieß oder sich die ganze Familie zur Samstagabendshow vor dem Fernseher versammelte, beziehen sich auf geteilte Alltagserlebnisse. In Form von Achtziger-Mottopartys, Sixties-Retro-Looks oder Mid-Century-Vintagemöbeln prägt der Wunsch nach der Wiederbelebung eines bereits Dagewesenen gegenwärtige Lebenswelten. Nostalgienarrative erstrecken sich dabei auf Erzeugnisse der Populär-, Konsum-, Nahrungs- und Sachkultur.
Wenngleich Nostalgie eine zutiefst subjektive Empfindung ist, schafft das kollektive Schwelgen in Erinnerungen generationenübergreifende Verbindungen. Welche biografischen und symbolischen Bedeutungen nehmen nostalgische Sehnsüchte in unseren Alltagen ein? Inwiefern lassen sich diese Suchbewegungen als permanente Formen der Kulturkritik verstehen? Diesen Fragen spürt die studentische Projektausstellung Und ewig lockt das Gestern. Materialisierte Erinnerung in studentischen Nostalgie-Objekten nach. Sie versammelt Objekte aus studentischen Lebenswelten, die nostalgische Gefühle hervorrufen, reflektieren und zur Diskussion stellen.
Erarbeitet wurde sie im Rahmen eines Seminars der Europäischen Ethnologie unter der Leitung von Jana Paulina Lobe im Wintersemester 2025/26.
Öffnungszeiten: 06.02.26-24.04.26, jeweils Mo-Fr 08:00-18:00 Uhr.
Barrierearmer Zugang über den Eingang Burgershof an der Westseite des Gebäudes An der Universität 5, Aufzug im Eingangsbereich rechts
Ort: Universität Bamberg, U5/3. OG, Flur vor den Räumen der EuroEthno, An der Universität 5, 96047 Bamberg
Veranstaltungsort: Universität Bamberg, U5/3. OG, Flur vor den Räumen der EuroEthno, An der Universität 5, 96047 Bamberg
Eintritt: frei
Veranstalter: Universität Bamberg, Europäische Ethnologie
Kontakt: sekretariat.euroethno@uni-bamberg.de, 0951 863 2329